Caroline Krohn bezieht Stellung zur „campact-Kampagne“

 

Die Direktkandidatin von Bündnis90/Die Grünen im Lahn-Dill-Kreis nimmt Stellung zur „campact-Kampagne” im Lahn-Dill-Kreis:

 

„Campact ist über das Ziel hinausgeschossen und hat dem Lahn-Dill-Kreis einen Bärendienst erwiesen. Anstatt Bürgerinnen und Bürger in ihrer Wahlentscheidung zu bevormunden, wäre es angemessen gewesen, über die Programme der unterschiedlichen Kandidierenden zu informieren und deutlich zu machen, welche Konsequenz die Vergabe der Erst- und Zweitstimmen hat.

 

Bündnis90/Die Grünen ist die einzige Partei, die in diesem Wahlkampf sehr konkrete Programmvorschläge macht. Vor allem im Klimaschutz zeigt unsere Partei die größte Sachkompetenz, weil wir seit nunmehr 40 Jahren eng mit der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft an konkreten Lösungen arbeiten. Diese Bundestagwahl ist die Klimawahl, denn es geht um den Erhalt unserer Lebensgrundlagen. Die Wählerinnen und Wähler im Lahn-Dill-Kreis betonen dies bei allen Gesprächen. Zu den Details gibt es viel Austausch – in der Sache ist dies hier aber unstrittig. Der letzte Bericht des Weltklimarates zeigt ebenfalls, dass es jetzt Zeit für echten Klimaschutz ist. Dies wissen die Menschen hier sehr gut.

 

Die bisherige Bundesregierung, der sowohl die CDU, als auch die SPD angehört, hat ihre Glaubwürdigkeit nicht nur im Klimaschutz verspielt. In den großen, bewegenden Fragen dieser Wochen und Monate zeigt sich immer wieder, wie Hans-Jürgen Irmer (CDU) und Dagmar Schmidt (SPD) mit großer Treffsicherheit daneben liegen: Während es anständige Menschen zerreißt, die Bilder der dieser Bundesregierung mitverursachte humanitäre Katastrophe in Afghanistan zu sehen, fällt Hans-Jürgen Irmer wieder einmal nichts Besseres ein, als über „diejenigen Ausländer, die hier straffällig sind” zu referieren. Diese menschliche Kälte lässt einen erschaudern.
Dagmar Schmidt äußerst sich auch dieses Mal aber freilich nicht. Die in der vergangenen Woche bundesweit für Aufsehen sorgenden Diskussionen um die rassistischen Äußerungen von Hans-Jürgen Irmer blieben ebenfalls von ihr unkommentiert. Klar ist: in beiden Parteien findet eine deutliche Abgrenzung gegen rechts nicht statt. Beiden Repräsentanten der Parteien ist das Gefühl für das Wesentliche abhandengekommen. Beide Parteien überzeugen nicht durch politische Kompetenz und menschliche Integrität. Darum bin ich angetreten, denn die Menschen im Lahn-Dill-Kreisverdienen es, angemessen in Berlin repräsentiert zu werden: mit menschlicher Wärme und in den wichtigen Fragen der Zukunft professionell.“

 

Mehr über unsere Direktkandidatin Caroline Krohn

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