Am Sonntag, den 1. Februar, fand der GRÜNE Neujahrsempfang in der Alten Aula in Wetzlar statt. Ein Aufbruch sollte von diesem Empfang ausgehen, den der Kreisverband Lahn-Dill der Stadtverband Wetzlar wie jedes Jahr gemeinsam ausrichteten. Ein Aufbruch ins Jahr 2026, an dessen Anfang gleich die Kommunalwahl steht. Und tatsächlich waren die Reden optimistisch und kämpferisch.
Dorothea Gillert Marien und Stefan Zabeschek, Kreisvorsitzende des Grünen Lahn-Dill sowie Heidi Bernauer-Münz, Sprecherin der Grünen Wetzlar begrüßten die Gäste und führten durch den Vormittag.
Die Bundestagsabgeordnete Ayşe Asar sprach über die Chancen und Herausforderungen, die mit Künstlicher Intelligenz verbunden sind und davon, dass China mit Greentech inzwischen mehr Gewinne erzielt, als die USA mit Öl und Gas zusammen. Sie zeigte sich aber auch tiefbeeindruckt vom Treffen mit einer Holocaust-Überlebenden im Bundestag und sprach sich dafür aus im Kampf gegen den Rechtsextremismus nicht nachzulassen. „Zusammenhalten, Zusammenrücken, gemeinsam handeln!“
Mathias Wagner, der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Hessischen Landtag, zeichnete zu Beginn seiner Rede ein insgesamt düsteres Bild der Weltlage, dem er aber mit einer klaren Botschaft entgegentrat 2Nicht den Kopf in den Sand stecken – jetzt erstrecht!“ Die Politik vor Ort könne das Leben der Menschen positiv verändern und werde sofort im Alltag sichtbar. Aufgabe der Grünen sei es Orte zu schaffen, wo alle hin gehören. Im hessischen Landtag kämpft er dafür, dass Kommunen die finanzielle Ausstattung bekommen, um diese Politik auch umsetzen zu können.
Dementsprechend nannte Reiner Dworschak, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Lahn-Dill-Kreis, wichtige Vorhaben vor Ort, wie die Wiedereinstellung des Klimanagers oder die Reaktivierung der Solmstalbahn.
Auch Carmen Zühlsdorf-Michel und Marten Ringsdorf, die Spitzenkandidat*innen für das Wetzlarer Stadtparlament stellten sich und ihre politischen Ziele vor.
Musikalisch untermalt wurde der Empfang von der Band „Mary and the Tigers“.
Das reichhaltige Büffet wurde wie bereits im Jahr zuvor von Alexander Möglich zubereitet.


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